Mittwoch, Juni 30, 2010

Ein Gespräch mit Bruno Schlatter auf dem Friedhof in Schiltwald

Der Friedhof von Schiltwald

Für mein Projekt "Roger Levy's Lounge" auf der Stadt Bern in der Stadt Thun bin ich zur Zeit unterwegs und mache verschiedenste Video-Aufzeichnungen. Im Anschluss an eine solche Produktion, die ich mit dem Schriftsteller, Musiker und Lehrer Bruno Schlatter gemacht habe, fand sich noch für ein kurzes Gespräch Zeit. Ich wollte wissen, warum Schlatter gerade Schiltwald als Drehort ausgewählt hat. Dabei haben wir einiges zum Buch von Hermann Burger - Schilten und über die Beziehung Schlatters zum Ruedertal erfahren.

Die Auszüge, die später auf dem Motorschiff in Thun zu sehen sind, wurden seinem Buch "Keine Probleme" (ISBN 978-3-928637-28-2 / 135 Seiten / edition sisyphos, Köln) entnommen.




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Wir bitten die eher schlechte Tonqualität zu entschuldigen. Das verwendete Aufnahmegerät ist scheinbar nur für windgeschütze Aufnahmen zu gebrauchen. Es kam zum ersten Mal in dieser Form zum Einsatz.


Einiges zu Bruno Schlatter und noseland.ch im kulturtv.ch --> hier
Ruedertal bei wikipedia --> hier
Schildtwald und Schmiedrued bei wikipedia --> hier

Donnerstag, Juni 17, 2010

Ursula Hirsch in Brugg - Die Vernissage mit Annelise Zwez

Ursula Hirsch in Brugg - Die Vernissage mit Annelise Zwez

Noch bis zum 3. Juli 2010 stellt die Künstlerin Ursula Hirsch im Zimmermannhaus - Städtische Galerie Brugg aus. Titel der Ausstellung: Der Mensch ist ein Haus - ist eine Pflanze - 3 Zimmer.

Zur Ausstellungseröffnung hat sie die Kunstkritikerin Annelise Zwez um einleitende Worte eingeladen. Wir waren da und haben die Ansprache aufgenommen und veröffentlichen diese als Audio-Podcast.

Länge: ca. 18 Minuten - Format der Datei: MP3 / 128 kBit/s /ca. 16 MB
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Homepage von Ursula Hirsch --> hier
Homepage von Annelise Zwez --> hier
Alles zu Ursula Hirsch im kulturtv.ch --> hier
Das Zimmermannhaus in Brugg --> hier

 



Mittwoch, Juni 16, 2010

Niklaus Lenherr war in Berlin - Ein Bericht

Niklaus Lenherr - Berlin I

Niklaus Lenherr - Berlin II

Niklaus Lenherr - Berlin III

Irgendwie habe ich verschlafen, dass der Künstler und Partner von kulturtv.ch Niklaus Lenherr Berlin besuchen wird. Im letzten Moment habe ich ihm 2 “Aufträge” erteilt. Wie er diesen nachgehen konnte und was er sonst noch in Berlin gesehen, bzw. ihn interessiert hat, erzählt er in einem Podcast, ungeschminkt in unserer neuen Wohn-Studio-Stube.





Länge des Gesprächs: ca. 30 Minuten.

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Mittwoch, Juni 02, 2010

Stadt Bern in der Stadt Thun - Ein Gespräch zum kommenden Archiv mit Wilfried von Gunten und Beat Soltermann (Podcast)

Der Archivbau I
Der Archivbau II
Der Archivbau III

Spontanität ist eine der schönsten Eigenschaften, die der Mensch hat. Ich wende sie gelegentlich an, so wie z.B. heute. Mir ist bekannt, dass Heinrich Gartentor Gestern das Archiv der BLS-Bahn aufgesucht hat, zusammen mit Wilfried von Gunten und Beat Soltermann. Für einen neugierigen Sammler ein Grund, der Sache auf den Grund zu gehen. Was haben die Drei entdeckt, ausgegraben? Also, ab nach Thun, ausgerüstet mit einem Audioaufzeichnungsgerät.

Gleich vorweg, da baut sich tatsächlich etwas spannendes auf. Danke Wilfried und Beat, dass ihr mir 7 + X Minuten eurer wertvollen Zeit geschenkt und die Aufbauarbeiten für erste Auskünfte unterbrochen habt.

Zur Zeit ist die Ausstellung "Eine Handvoll Kunst" zugänglich. Ab 19. Juni 2010 werden Arbeiten von Heinrich Gartentor gezeigt und das "Archiv" geöffnet.

Alle Infos zur Ausstellung --> hier 

 



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Mittwoch, März 03, 2010

Kunstmuseum Luzern: Peter Fischer beleuchtet rück- und vorwärts und spricht auch dich an

Am 26. Februar 2010 wurde im Kunstmuseum Luzern die aktuelle Ausstellung “Referenz und Neigung” durch Peter Fischer, Direktor des Hauses, eröffnet. Ebenfalls öffneten sich die Türen zum Projektraum Kunstvermittlung (aus dem wir in den nächsten Wochen oft berichten werden).

Wer nun eine der üblichen Ansprachen erwartet, wird wohl etwas enttäuscht werden. Wer eine “hochschwellige” Einführung in das Gezeigte erwartet, wird wohl etwas enttäuscht werden. Wer einen Rückblick auf die letzten 10 Jahre des Kunstmuseums erwartet, auch. Und eine Vorschau?

Nochmals. Wer eine Ansprache, wer eine Einführung, wer einen Rückblick oder eine Vorschau erwartet wird bedient. Aber nicht nur. Peter Fischer wird aus meiner Sicht erstmalig öffentlich sehr persönliche und verbindet klar seine Person mit dem Museum. Stellt sich auch seinen KritikerInnen. Seit 9 Jahren prägt er (und sein Team) das Gesicht des Museums. Das er so auch auf Widerstand stosst, dürfte klar sein. Doch “das ist ihm egal”, er ist zunächst “stolz auf seine Arbeit”.

Jetzt wird es wieder los gehen. Er hat sich überschätzt, ist am Ende seines Weges (in Luzern) angekommen. Ich höre die Stimmen schon aller Orten. Doch das ist nicht meine Meinung. Im Gegenteil. Wer hin steht und wirklich Mal sagt, was er denkt, auch von sich selber, verdient meinen Respekt. In der Schweiz werden solche Menschen nicht selten zur Belohnung gemobbt, hingemacht. Auch egal. Niemand ist gezwungen, seinen Weg mitzugehen. Aber jeder ist gefordert. Tatkräftige Unterstützung ist gefordert. Wer verändern will soll Leistung erbringen. Soll sich einmischen und nicht auf Distanz gehen. Von mir aus soll er die (Museums-)Mauern einreissen. Aber keinesfalls sich hinter irgend welchen “Würdenträger” verstecken und das berühmte “ja aber” in den Raum werfen.

Peter Fischer geht noch weiter. Er schaut auch auf andere renommierte Schweizer Kunsthäuser und gibt seine Meinung bekannt. Diese verbunden mit seinen Anliegen, seiner Vision für die Zukunft. Das diese natürlich falsch ist, ich weiss ….. Heilige Hallen müssen gepflegt werden. Schliesslich werden in diesen kulturelles Erbe gelagert (und oft auch versteckt). Zum Schutze vor wem eigentlich? (persön. Anmerkung).

Leute, es lohnt sich die Worte unbefangen anzuhören (auch wenn es etwas hallt, im Podcast). Wenn diese nachhallen, ist ein grosser Schritt gemacht.

Und schon wieder geht mir eines meiner Lebensbegleiter durch den Kopf: “Tu was du nicht lassen kannst, aber tu es”
In diesem Sinn wünsche ich mir nicht eine Akzeptanz, sondern aktives MitHandeln.





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Dateigrösse: 11,23 MB - Länge: ca. 12 Minuten




 


Montag, Februar 22, 2010

Bericht aus unserer alten Wohnung - Ein persönlicher Podcast

Bewohner werden entwurzelt

Bis gestern, Sonntag, wussten wir noch nicht, wo wir ab 1. April 2010 wohnen werden. Alle möglichen Szenarien sind uns durch den Kopf geschossen, tagtäglich, seit Monaten. Meine Frau hat auf unzählige Anzeigen, erschienen in Zeitungen und NetzPortalen, geschrieben oder telefoniert. Stunden hat sie verbraten, bis endlich der erlösende Anruf an einem sonnigen Sonntag Abend kam.

Irgend wie sitzen wir jetzt da, haben eine grosse Veränderung nach über 23 Jahren vor uns. Ein Grund, einen Podcast der sehr persönlichen Art zu machen. Einen Tag danach.


 

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Montag, Dezember 14, 2009

Visarte Schweiz: Dominik Riedo - Kunst - Kultur - Provinz - Eine HinLeitung

Visarte Schweiz - Dominik Riedo berichtet aus der Provinz

Am 20. November 2009 veranstaltete die Visarte Schweiz in Bern eine Tagung zum Thema "Kunst in der Provinz". Verschiedene Künstler und Kuratoren stellten Projekte vor, die scheinbar in diesen Kontext passen. Grundsätzlich kann aber gesagt werden, dass es die eigentliche Provinz nicht gibt, da es vor allem auf die "Macher" ankommt, was Sache ist.

Als erster Redner trat der Nachfolger von Heinrich Gartentor und der Vorgänger von Denis Beuret als Kulturminister der Schweiz, Dominik Riedo, ans Rednerpult.
Er betonte, dass seine Worte nicht eine Einführung in das Thema bilden sollen, sondern eine Hinleitung, in mehreren Schritten. Im Laufe der Präsentation wurde mir wieder einmal bewusst, wie ein Begriff lediglich ein Gefäss ist. Riedo hat dies vielschichtig gefüllt. Ob es halb voll oder halb leer geblieben ist, überlasse ich den ZuhörerInnen. Jedenfalls können bestimmt noch weitere Punkte hinzu geführt werden.


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Grösse: 23,6MB / Format MP3 - Länge ca. 26 Minuten

Mittwoch, Dezember 09, 2009

Visarte Schweiz - Wetz berichtet aus der Provinz

Wetz berichtet aus der Provinz

Für die einen ist er kein Künstler, für die anderen ein Vorbild als Kunst- und Kulturschaffender. Manche sind der Meinung, er wäre nur ein Geschäftsmann, andere jubeln ihn hoch, den Künstler mit Geschäftssinn. Was er anfasst, führt zum Erfolg. Ich spreche von Wetz.

Anlässlich einer Visarte Schweiz-Tagung wurde zum Thema "Provinz" gesprochen, genauer zu “Kunst in der Provinz”. Ist nun Wetz ein Provinz-Künstler, oder stellt er sich einfach ins Zentrum und kann so sein UmFeld als solches Betrachten? Im Podcast beantwortet er die aufgeworfenen Fragen (und einiges mehr), oder doch nicht?


UpDate: Auf Wunsch des Künstlers haben wir den Podcast entfernt. Die Begründung ist ganz einfach. Die Entwicklung seiner Pläne haben sich geändert und wir bekommen einen aktuelleren Beitrag zu seinem Schaffen. Demnächst in diesem Blog verfügbar.



Homepage von Wetz --> hier
Homepage von Visarte Schweiz --> hier

Freitag, Dezember 04, 2009

Zur Jahresausstellung im Kunstmuseum Luzern - Wie sieht Peter Fischer 2009 den Zusammenhang zwischen Underground Kunst und Musik

Peter_Fischer_19_Juni_2009_cr


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Datei-Grösse: ca. 9,4 MB
Gesprächslänge: ca. 2 Minuten

Alle Infos zur Jahresausstellung im Kunstmuseum Luzern --> hier

Donnerstag, November 12, 2009

Roger Levy im Gespraech mit Paul Ott und Paul Lascaux

Paul Ott liest Paul Lascaux

12. August 2009. Der Schriftsteller Paul Ott hat mich zur Buchvernissage seines neusten Krimis "Feuerwasser" in die Backstube der Bäckerei Bohnenblust am Berner Breitenreinplatz eingeladen. Ein ungewöhnlicher Ort? Ich meine, ein Ort, wo üblichen Schwellenängste abgebaut werden können. Ein Ort wo Leute auch hingehen, die keine Buchhandlungen besuchen. Und natürlich ein Ort, wo nicht die üblichen VernissagenHäppchen wie Käse und Wein aufgetischt werden. Andreas Bohnenblust hat dies auf eindrückliche Weise bestätigt, aber auch sein Team.

In einer Backstube, vor allem im August, kann es ganz schön heiss zugehen. Paul Ott liest und die sehr gut besuchte "gute Stube" dampft fast. Da musste ich nach der ersten Lesung raus ins Freie, Paul Ott und Paul Lascaux im Schlepptau.

Im Podcast kann der geneigte Leser/Hörer zum Beispiel erfahren, wer der eine (Paul Ott) und wer der andere (Paul Lascaux) ist, wie es geschichtlich betrachtet um den Schweizer Krimi steht und ob Krimi-Autoren international verknüpft sind.

Im Gespräch erwähne ich einen Berner Autor, dessen Name mir entfallen ist. Es handelt sich um Matto Kämpf (link). Am 10. April 2006 habe ich mit ihm ebenfalls gesprochen, in der Kulturwerkstatt Kriens (Link zum Podcast)

Alle Infos zu Paul Ott / Paul Lascaux befinden sich hier
Die Bäckerei --> hier


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Dateigrösse: ca. 10MB, mp3-Format
Gesprächslänge: ca. 15 Minuten