Hanswalter Graf habe ich während der Aktion ARCHOFF kennen gelernt. Allerdings ist er nicht Architekt, sondern Künstler, beschäftigt sich aber mit beiden Richtungen sehr stark. Ich würde sogar so weit gehen, dass sich beide Fachgebiete in seinem Denken verschmelzen. Das Gespräch mit ihm habe ich als sehr persönlich empfunden, im positiven Sinn. Damit meine ich, dass Hanswalter Graf das lebt, was er sagt. Die bekannte Spaltung hier Beruf, hier Privat hat sich fast aufgelöst. Er lebt.
Datei auf eigenen MP3-Player oder Festplatte speichern --> hier
H. Kasimir "Kasi" Lohner. Wenn ich von jemandem in Thun gefragt werde, wen ich denn schon getroffen habe und zur Antwort gebe – den Kasi – ist alles klar. Kasimir Lohner scheint in Thun eine Persönlichkeit zu sein, die nicht nur als Raumplaner tätig ist, sondern auch rege am gesellschaftlichen Leben teilnimmt. Wie sich das anhört und was er zu sagen hat, fasziniert. Eine weitere Begegnung mit nachhaltigem Gehalt.
Datei auf eigenen MP3-Player oder Festplatte speichern --> hier
Christian Helmle, Thuner und Fotograf. Das liest sich so einfach und doch steckt viel, sehr viel dahinter. Im Gespräch geht es nicht nur um analoge und digitale Techniken, es geht auch um das Da-Sein und das Dort-Sein und nicht zuletzt um das noch nicht An-Gekommen-Sein.
Christian Helmle hat auch verschiedene Bücher veröffentlicht. Nähere Angaben sind auf seiner HeimSeite zu finden –> hier.
Datei auf eigenen MP3-Player oder Festplatte speichern --> hier
Ein weiterer Gast im Studio Thun anlässlich meiner Aktion “Verkauft mir Thun” war Gerhard Schuster. Vermittelt wurde er mir als Verkehrsplaner, selbständig. Er selber sieht sich aber als Mobilitätsplaner. Der Unterschied kann gewaltig sein, vor allem die Auswirkungen auf die Zukunft von uns allen. Nur erkennen sollte man den Istzustand und da gehen schon die Probleme los.
Und weiter geht’s im Wort, Pardon, Text. Die nächste Begegnung fand mit einem Ostschweizer, genauer einem St. Galler statt. In Thun natürlich. Und wie ist es dazu gekommen? Florian Jenzer habe ich gefragt, ob er noch jemanden kennen würde, der für ein Gespräch bereit sein könnte. Zack, schon hatte er sein Handy in der Hand und wählte Tom Frei an. Der war in der Nähe und schon war das 2. Gespräch des Tages gebongt. So einfach kann das sein.
Die Datei auf den eigenen MP3-Player oder auf die Festplatte speichern --> hier
Wie bereits angekündigt werde ich vom 25. bis 27. Mai 2009 verschiedene Gespräche mit den unterschiedlichsten Leuten in Thun führen. Begegnungen, mit Menschen, die ich bis Heute noch nicht persönlich gekannt habe. So die Vorstellung. Jedes Gespräch soll unvorbereitet und spontan entstehen. Und geschnitten wird auch nichts. Eine Herausforderung für die TeilnehmerInnen und natürlich auch für mich.
Die Premiere machte Florian Jenzer. Vor kurzem hat er die Hotelfachschule erfolgreich abgeschlossen. Aufgewachsen ist er in Steffisburg bei Thun. Hören wir doch einfach Mal zu, was er zu sagen hat.
Datei auf den eigenen MP3-Player oder die Festplatte speichern --> hier.
Wilfried von Gunten hat mit dem Architektur Forum Thun in seinem Projektraum für zeitgenössische Kunst ein neues Projekt initiiert. Thuner Architekten sollen Kunst präsentieren. Dabei wurde nicht an Pläne oder Modelle gedacht, sondern an künstlerische Kreativität im Sinne von bildender Kunst.
Am 10. Dezember 2008 wurde die erste Arbeit gezeigt und damit die Reihe eröffnet. Zum Start zeigte Bruno Zeltner von Rychener Zeltner Architekten AG eine Installation mit der Bezeichnung "Momentraum".
Im anschliessenden Gespräch nimmt von Gunten Stellung zur Idee und wir setzen uns mit dem Thema auseinander. Bruno Zeltner bezieht Position zur heutigen Entwicklung in der Architektur, aber auch zu "Kunst am Bau".
Gespräch auf die eigene Festplatte speichern --> hier. Format: MP3 - Gesprächslänge: ca. 22:40 Minuten - Dateigrösse: 15.6 MB
"Gott rettet Thun und Podcasts langweilige Radiostationen". So könnte das aufgezeichnete Gespräch mit Kassandra Becker, Wilfried von Gunten und Alexander Krause betitelt werden.
Oder in welcher Sendung geht es zum Beispiel um Sumoringer, Gott, Karlsruhe und Rom, Monte Gargano, Ausstellungsmacher? Und nicht zu vergessen, einer Liebeserklärung, die seines Gleichen sucht. Alles in 19 Minuten gehört und bestimmt auch genossen.
Hier ist wieder einmal ein Podcast entstanden, wie ich ihn liebe. Spontan, ohne Wenn-und-Aber, einfach direkt und gerade aus, trotz männlicher Mehrheit.
Gespräch auf die eigene Festplatte speichern --> hier. Format: MP3 - Gesprächslänge: ca. 19:36 Minuten - Dateigrösse: 13.4 MB
Ausstellung vom 6. November bis 6. Dezember 2008 Öffnungszeiten: Täglich 0-24 Uhr Ort: OFF08 - Bälliz 73a 3600 Thun
Link zur Homepage von Kassandra Becker --> hier. Zum Jahresprogramm im Off 08 --> hier. Alles zur OFF im kulturTV -->hier
Klaus Zwick (r.i.B.) trifft einen Schulfreund aus Deutschland in Thun
1. Oktober 2008. Es war wieder Vernissagenzeit im Off 08 in Thun. Aktueller Gestalter und Aussteller ist Klaus Zwick aus Bremen.
Im Podcast ist ein Gespräch mit Wilfried von Gunten, dem Betreiber des Kunstraum für zeitgenössische Kunst OFF 08, Klaus Zwick und mir zu hören. Dabei geht es um Robert Walser, aber nicht nur.
Gespräch auf die eigene Festplatte oder Player holen --> hier. Datenformat: MP3 - Grösse: 13,6 MB - Dauer des Gesprächs: 19:54 Minuten
Ausstellung vom 02. Oktober bis 01. November 2008 Öffnungszeiten: Täglich 0-24 Uhr Ort: OFF08 - Bälliz 73a 3600 Thun
Zum Jahresprogramm im Off 08 --> hier. Alles zum OFF im kulturTV -->hier
Markus Wetzel stellt im Off08 in Thun noch bis zum 27. September 2008 einige Werke aus. Bei dieser Gelegenheit haben wir uns mit ihm unterhalten, damit wir etwas mehr über den Schweizer Künstler, z.Z. in New York wohnhaft, erfahren.
Aus dem Gespräch wurde eine regelrechte InselReise. Begleiten Sie uns nach Schaffhausen, Norwegen, Paris, Zürich, Berlin (Zwischenstopp), Thun und New York.
Der Podcast kann auch auf den eigenen MP3-Player geladen werden --> hier. Podcast-Format: MP3 - Dateigrösse: 19,2 MB - Gesprächslänge: 27:59 Minuten.
Fotos von der Vernissage in Thun --> hier. Alles zu Wilfried von Gunten und OFF08 --> hier.
Wäre ich Journalist, ich würde mich auf die Künstlerinnen und Künstler vorbereiten, mich mit ein paar Fragen präparieren und dann als Bestätigung meiner Lesefähigkeiten die (bereits bekannten) Antworten geben lassen.
Doch das geht bei mir nie so. Ich mache auch keine Interviews im eigentlichen Sinn, sondern führe offene Gespräch. Die beinhaltet natürlich ein gewisses Risiko. So kann ein solches Gespräch mal in eine Tiefe fallen und muss dann gerettet werden. Aber das will ich ja genau, dass ist das Spannende. Solche offenen Gespräch fördern auch Ungesuchtes zu Tage. Dieser Podcast ist wieder einmal ein Musterbeispiel in der Richtung.
Am Mittwoch, 16. Juli 2008 war einmal mehr Vernissage im freien Kunstraum OFF08 von Wilfried von Gunten in Thun. Gast ist diesmal Thomas Glatz. Nach einem gemütlichen Nachtessen der italienischen Art konnte ich es nicht lassen und kündigte mein Bedürfnis an. Ein Podcast muss her, mit allen noch Anwesenden. Es sind dies Anne Hacket (Soziologin), Thomas Glatz (Künstler aus München) und Wilfried von Gunten (OFF08 Thun). Wir sprechen z.B. über:
Das Gartentor-Stipendium.
Wie kommt man als Künstler zu Geld, in Deutschland.
Zur Ausstellung in Thun.
Gedanken zur Schweiz, insbesondere zu Vorurteilen.
Nationalismus und Nationalsozialismus, Faschismus.
Deutsche Geschichte.
Wege und Kunstsysteme, der Kunstmarkt.
Kann Kunst definiert werden und soll sie das überhaupt.
Kunst und Mitteilungen.
Kunst und Bewegung.
Schlussgedanken zur Ausstellung.
Der Podcast kann auch auf den eigenen MP3-Player geladen werden --> hier.
Thun, 11. Juni 2008, OFF08 Kunstraum von Wilfried von Gunten.
Vom 12. Juni bis 12. Juli 2008 stellt der Liechtensteiner Künstler, mit Wohnsitz im Kanton Aargau, Marco Eberle seine neusten Arbeiten aus.
Wer am Kunstraum vorbei geht, wird kurz innehalten und sich wohl sagen: Ahha, ein neuer Laden für Schwimmartikel. Oder doch nicht? Die angebotenen Produkte haben eine abweichende Farbe gegenüber den üblichen Handelsprodukten im Bereich Schwimmhilfen und Kleinbooten. Bei genauerem Hinsehen wird der Betrachter zwar Aufgepumptes sehen, doch das verwendete Ventil irritiert. Hier kann doch was nicht stimmen. Richtig. Wir stehen ja auch vor einem Kunstraum und nicht einem neuen Sportgeschäft.
Und genau so ist es mir in den ersten Sekunden ergangen. Alles ist da, doch nichts stimmt. Leises, vielleicht sogar verschämtes, Lachen ist angesagt. Erst die Beschriftung am Fenster ergibt Aufklärung: "Schwimmkörper 2008", Blei, Fahrradventil, Luft (1:1).
Ein Kunstjournalist darf den nachfolgenden Satz wohl nicht schreiben. Da ich dies aber nicht bin, muss ich es sogar: Ich bin begeistert. Hätte ich die nötige Portokasse, sie wäre jetzt leer. Vorstellungen tauchen in meiner Gedankenwelt auf und drängen mir den Rettungsring, mit Halterung, auf, oder die Schwimmflügeli, das Ruderboot. Ich sehe einen Ring in meinem Studio an der Wand. Da hängt er, täuschend ähnlich dem Original und doch so verletztlich, vorgetäuschte Leichtigkeit und doch um einiges schwerer.
Würde ich nun in diesem Beitrag bereits Fotos zeigen, wäre die Vorstellungskraft gedämpft, wenn nicht sogar zerstört. Aus diesem Grund zuerst einmal ein kurzes Gespräch mit Marco Eberle. Die Fotos werden folgen.
Gespräch auf die Festplatte oder den Player laden --> hier. Dateiformat: MP3 Dateigrösse: 8,51 MB Sprache: so was wie Lichtensteinerisch mit Einflüssen
Weitere Bericht aus dem Kunststraum OFF in Thun --> hier