Bis gestern, Sonntag, wussten wir noch nicht, wo wir ab 1. April 2010 wohnen werden. Alle möglichen Szenarien sind uns durch den Kopf geschossen, tagtäglich, seit Monaten. Meine Frau hat auf unzählige Anzeigen, erschienen in Zeitungen und NetzPortalen, geschrieben oder telefoniert. Stunden hat sie verbraten, bis endlich der erlösende Anruf an einem sonnigen Sonntag Abend kam.
Irgend wie sitzen wir jetzt da, haben eine grosse Veränderung nach über 23 Jahren vor uns. Ein Grund, einen Podcast der sehr persönlichen Art zu machen. Einen Tag danach.
Den Podcast auf die eigene Festplatte oder den MP3-Player laden --> hier
Am 20. November 2009 veranstaltete die Visarte Schweiz in Bern eine Tagung zum Thema "Kunst in der Provinz". Verschiedene Künstler und Kuratoren stellten Projekte vor, die scheinbar in diesen Kontext passen. Grundsätzlich kann aber gesagt werden, dass es die eigentliche Provinz nicht gibt, da es vor allem auf die "Macher" ankommt, was Sache ist.
Als erster Redner trat der Nachfolger von Heinrich Gartentor und der Vorgänger von Denis Beuret als Kulturminister der Schweiz, Dominik Riedo, ans Rednerpult.
Er betonte, dass seine Worte nicht eine Einführung in das Thema bilden sollen, sondern eine Hinleitung, in mehreren Schritten. Im Laufe der Präsentation wurde mir wieder einmal bewusst, wie ein Begriff lediglich ein Gefäss ist. Riedo hat dies vielschichtig gefüllt. Ob es halb voll oder halb leer geblieben ist, überlasse ich den ZuhörerInnen. Jedenfalls können bestimmt noch weitere Punkte hinzu geführt werden.
Datei auf die eigene Festplatte oder den MP3-Player laden --> hier
Grösse: 23,6MB / Format MP3 - Länge ca. 26 Minuten
Für die einen ist er kein Künstler, für die anderen ein Vorbild als Kunst- und Kulturschaffender. Manche sind der Meinung, er wäre nur ein Geschäftsmann, andere jubeln ihn hoch, den Künstler mit Geschäftssinn. Was er anfasst, führt zum Erfolg. Ich spreche von Wetz.
Anlässlich einer Visarte Schweiz-Tagung wurde zum Thema "Provinz" gesprochen, genauer zu “Kunst in der Provinz”. Ist nun Wetz ein Provinz-Künstler, oder stellt er sich einfach ins Zentrum und kann so sein UmFeld als solches Betrachten? Im Podcast beantwortet er die aufgeworfenen Fragen (und einiges mehr), oder doch nicht?
UpDate: Auf Wunsch des Künstlers haben wir den Podcast entfernt. Die Begründung ist ganz einfach. Die Entwicklung seiner Pläne haben sich geändert und wir bekommen einen aktuelleren Beitrag zu seinem Schaffen. Demnächst in diesem Blog verfügbar.
Homepage von Wetz --> hier Homepage von Visarte Schweiz --> hier
12. August 2009. Der Schriftsteller Paul Ott hat mich zur Buchvernissage seines neusten Krimis "Feuerwasser" in die Backstube der Bäckerei Bohnenblust am Berner Breitenreinplatz eingeladen. Ein ungewöhnlicher Ort? Ich meine, ein Ort, wo üblichen Schwellenängste abgebaut werden können. Ein Ort wo Leute auch hingehen, die keine Buchhandlungen besuchen. Und natürlich ein Ort, wo nicht die üblichen VernissagenHäppchen wie Käse und Wein aufgetischt werden. Andreas Bohnenblust hat dies auf eindrückliche Weise bestätigt, aber auch sein Team.
In einer Backstube, vor allem im August, kann es ganz schön heiss zugehen. Paul Ott liest und die sehr gut besuchte "gute Stube" dampft fast. Da musste ich nach der ersten Lesung raus ins Freie, Paul Ott und Paul Lascaux im Schlepptau.
Im Podcast kann der geneigte Leser/Hörer zum Beispiel erfahren, wer der eine (Paul Ott) und wer der andere (Paul Lascaux) ist, wie es geschichtlich betrachtet um den Schweizer Krimi steht und ob Krimi-Autoren international verknüpft sind.
Im Gespräch erwähne ich einen Berner Autor, dessen Name mir entfallen ist. Es handelt sich um Matto Kämpf (link). Am 10. April 2006 habe ich mit ihm ebenfalls gesprochen, in der Kulturwerkstatt Kriens (Link zum Podcast)
Alle Infos zu Paul Ott / Paul Lascaux befinden sich hier Die Bäckerei --> hier
Datei auf den eigenen Player, die Festplatte laden --> hier Dateigrösse: ca. 10MB, mp3-Format Gesprächslänge: ca. 15 Minuten
Am 27. Oktober 2009 fand im progr. Bern ein Gespräch statt, dass unsere Aufmerksamkeit geweckt hat. Aus Zeitgründen konnten wir nicht persönlich teilnehmen, bzw. aufzeichnen, so dass wir Susanne Kudorfer vom Kunstmuseum Luzern die Aufgabe übertragen haben. Wir bedanken uns an dieser Stelle für ihr Einspringen.
Den einleitenden Text entnehmen wird der Einladung:
"Ist Kunst nichts, ihre Vermittlung alles? - Kunstvermittlung boomt, doch was findet da eigentlich statt? Braucht Kunst Vermittlung, um verstanden zu werden? Wer macht denn nun eigentlich die Kunst - die Kunstschaffenden, die Vermittlerin, der Betrachter? Wie betreiben Universität, Museum und Galerie Kunstvermittlung? Wie sieht die Vermittlung der Vermittlung aus? Treffen sich Theorie und Praxis? Genügt die Vermittlung den Anliegen von Kunstschaffenden? Worauf können Kunst- und Kulturschaffende sich einstellen?”
Ein Gespräch unter der Leitung von Werner Brück, mit Beatrice Brunner, Galeristin Bern Kathleen Bühler, Kuratorin Gegenwart am Kunstmuseum Bern Susanne Kudorfer, Leiterin Kunstvermittlung am Kunstmuseum Luzern
Die Ansprache auf den eigenen MP3-Player oder die Festplatte laden –> hier Grösse der Datei: 49,8 MB Gesprächslänge: ca. 72 Minuten
Am 23. Mai 2009 konnte der Direktor des Kunstmuseum Luzern, Peter Fischer, die Hans Erni-Retrospektive zu seinem 100. Geburtstag feierlich eröffnen.
Gleich zu Beginn der Ansprache geht Fischer auf die “Hausverhältnisse” ein. Warum ist das Kunstmuseum “unter dem Dach” des KKL und was liegt darunter? Eine kleine historische Aufarbeitung.
Bei den Ausführungen zu Hans Erni macht Fischer den zahlreich erschienen BesucherInnen klar, dass der Künstler nicht nur ein Plakatmacher ist, wie er oft in der Oeffentlichkeit wahrgenommen wird.
An der Ausstellung wird eine breite Palette seines Schaffens gezeigt. Wer offen durch die Ausstellung geht, macht einen Gang durch Jahrzehnte und wird seiner eigenen, ganz persönlichen Zeit begegnen.
Die Ausstellung im Kunstmuseum Luzern ist noch bis zum 4. Oktober 2009 geöffnet.
Die Ansprache auf den eigenen MP3-Player oder die Festplatte laden –> hier.
Hanswalter Graf habe ich während der Aktion ARCHOFF kennen gelernt. Allerdings ist er nicht Architekt, sondern Künstler, beschäftigt sich aber mit beiden Richtungen sehr stark. Ich würde sogar so weit gehen, dass sich beide Fachgebiete in seinem Denken verschmelzen. Das Gespräch mit ihm habe ich als sehr persönlich empfunden, im positiven Sinn. Damit meine ich, dass Hanswalter Graf das lebt, was er sagt. Die bekannte Spaltung hier Beruf, hier Privat hat sich fast aufgelöst. Er lebt.
Datei auf eigenen MP3-Player oder Festplatte speichern --> hier
H. Kasimir "Kasi" Lohner. Wenn ich von jemandem in Thun gefragt werde, wen ich denn schon getroffen habe und zur Antwort gebe – den Kasi – ist alles klar. Kasimir Lohner scheint in Thun eine Persönlichkeit zu sein, die nicht nur als Raumplaner tätig ist, sondern auch rege am gesellschaftlichen Leben teilnimmt. Wie sich das anhört und was er zu sagen hat, fasziniert. Eine weitere Begegnung mit nachhaltigem Gehalt.
Datei auf eigenen MP3-Player oder Festplatte speichern --> hier
Christian Helmle, Thuner und Fotograf. Das liest sich so einfach und doch steckt viel, sehr viel dahinter. Im Gespräch geht es nicht nur um analoge und digitale Techniken, es geht auch um das Da-Sein und das Dort-Sein und nicht zuletzt um das noch nicht An-Gekommen-Sein.
Christian Helmle hat auch verschiedene Bücher veröffentlicht. Nähere Angaben sind auf seiner HeimSeite zu finden –> hier.
Datei auf eigenen MP3-Player oder Festplatte speichern --> hier