Freitag, April 24, 2009

Christoph Lichtin - Passagen und Relikte - Der Altar

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Altar-Rekonstruktion mit zwei Werken des Luzerner Meisters des 15./16. Jh., links: Legende der heiligen Ursula, Martyrium der 11'000 Jungfrauen; rechts: Martyrium der 10'000 Ritter, beide um 1514, Öl auf Holz, Kunstmuseum Luzern, Deposita der Bernhard Eglin-Stiftung
(Beide Aufnahmen unterstehen dem Copyright des Kunstmuseum Luzern / keine CC-Lizenz)

Wie bereits im Vorgespräch mit dem Konservator und Kurator Christoph Lichtin (hier) angekündigt, stellen wir einige ausgewählte Objekte der Ausstellung “Passagen und Relikte” vor. Beginnen wollen wir mit der Altar-Rekonstruktion.

Die Ausstellung kann noch bis zum 28. Juni 2009 besucht werden.


Kostenloser Podcast auf Festplatte oder MP3 speichern –> hier.
Länge des Gesprächs: ca. 9:40 Minuten, Dateigrösse: 8,8MB

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Mittwoch, April 15, 2009

Kunstmuseum Luzern: Mit Christoph Lichtin im Gespraech zu Passagen und Relikte (Podcast)

Christoph Lichtin


Christoph Lichtin – Konservator und Kurator Kunstmuseum Luzern


Mit dem heutigen AudioPodcast starten wir eine neue Reihe aus dem Kunstmuseum Luzern. Geplant sind verschiedenste Gespräche zu den jeweils aktuellen Ausstellung.

Den Start machen wir mit dem Konservator und Kurator Christoph Lichtin. Er kuratierte die Ausstellung "Passagen und Relikte". Dabei werden Werke des 16. und 17. Jahrhunderts aus der Sammlung gezeigt. Die Gespräche sollen bewusst locker und doch mit einer gewissen Verbindlichkeit geführt werden. Wir stellen die Fragen, die auch Besucherinnen und Besucher stellten könnten.

In der ersten Folge erfahren wir zusätzlich etwas zum Berufsweg Lichtins und nähern uns anschliessend der Ausstellung. In weiteren Folgen werden dann einzelne Werke vorgestellt.


Gesprächslänge ca.. 30 Minuten
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Grösse der Datei: 25MB

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Mittwoch, April 08, 2009

Kunstmuseum Luzern: Ein Abend mit Urs Lüthi und Ulrike Willenbacher (AudioPodcast)

Urs Lüthi und Ulrike Willenbacher im Kunstmuseum Luzern

Es war ein Abend, an den die BesucherInnen, die sich für das Werk Urs Lüthis interessieren, in Erinnerung bleiben wird. Angekündigt wurde er als "Lesung aus einem Buch", geboten wurde ein Lebensgang durch den Künstler selber.
Fast beängstigend lag auf seinem VortragsTisch ein Stapel Bücher. Manch einer dachte wohl: "Wenn die jetzt alles vorlesen wollen, dann dürfte es ein langer Abend werden".
Doch schnell wurde klar, dass diese Absicht nicht bestand und Urs Lüthi uns lediglich Stationen seiner Entwicklung darbieten wollte. Unterstützt wurde er durch Ulrike Willenbacher, die Passagen aus für ihn relevanten Werken vorlas.

Wie bereits an anderer Stelle geschrieben, ist dabei ein Interview mit dem Künstler entstanden, wie es nur "er" machen kann. Genug der langen Worte, hören wir den Zwei doch einfach zu:



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Video-Ausschnitt aus dem Abend --> hier.

Mittwoch, März 25, 2009

Heinrich Gartentor im Gespraech mit Bernhard Bischoff: Brauchen Kuenstler Galerien

Tacheles ist die monatlich stattfindende Gesprächsreihe der visarte.bern. Sie wurde 2004 vom Künstler Boris Billaud initiiert. Gäste nehmen zu Themen der Kulturpolitik, Kunstphilosophie oder Alltagsproblemen von Kunst- und Kulturschaffenden Stellung. Seit einiger Zeit führt der Künstler Heinrich Gartentor durch die Gespräche. Am 17. März 2009 war der Galerist Bernhard Bischoff zu Gast. Die einleitenden Worte sprach Werner Brück (Kunsthistoriker und Philosoph).

Das Gespräch wirft viele Fragen auf. Bischoff geht detailiert auf das Verhältnis KünstlerIn - Galerie ein. Dabei lernen die ZuhörerInnen auch einen ganz persönlichen Galeristen kennen, der nicht immer dem Cliché entspricht und doch schlussendlich "auch nur ein Händler" ist. Dies muss aber keinesfalls negativ verstanden werden.

Leider hatten wir Zeitmangel und konnten die Aufnahme nicht selber machen. Sie wurde uns aber dankensweise zur Verfügung gestellt. Wir haben eine Bearbeitung vorgenommen und versucht, das Beste aus der "spontanen Qualität" heraus zu holen.
In jedem Fall ist aber ein wichtiges Dokument entstanden, der für alle Kunstinteressierte viele Informationen enthält.



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Gesprächsdauer: 62 Minuten
Dateigrösse: ca. 62MB

Link zur Galerie von Bernhard Bischoff --> hier.
Link zur Visarte.Bern --> hier.

Montag, März 16, 2009

Kunstmuseum Luzern: Christoph Lichtin eröffnet "Passagen und Relikte"

Christoph Lichtin cr

Das Kunstmuseum Luzern besitzt eine kleine aber bedeutende Werkgruppe mit Tafelbildern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Werke stammen grösstenteils aus Sakral- und Profanbauten der näheren Umgebung, die im Laufe der Jahrhunderte umgenutzt, verändert oder abgerissen wurden. Die Gemälde sind demnach ihrem ursprünglichen Kontext entrissen und wirken heute als Relikte eines meist nicht mehr bekannten künstlerisch-architektonischen Gesamtkonzeptes.

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Kaspar Meglinger
Der Maler und der Tod (Tafel Nr. 39 aus dem Totentanz-Zyklus der Spreuerbrücke), 1637 - Öl auf Holz, 128 x 199 cm
© Kunstmuseum Luzern, Depositum der Stadt Luzern

Der Konservator der Sammlung und Kurator Christoph Lichtin eröffnete am 5. März 2009 diese aussgewöhnliche Ausstellung mit Werken von Hans Holbeins d. J. (1497–1543) Wandbildfragment des Ritters Collatinus am ehemaligen Hertenstein-Haus von 1517 oder Martin Mosers (um 1500–1568) Holztafeln aus der Privatkapelle der Familie Pfyffer-Bell am Weinmarkt in Luzern u.a.

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Weitere Infos zur Ausstellung befinden sich hier.

Donnerstag, März 12, 2009

Kunstmuseum Luzern: Katja Lenz würdigt das Schaffen Giacomo Santiago Rogados

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Anlässlich der Vernissage der Ausstellung first second patience und der Übergabe des Manor-Kunstpreis Zentralschweiz 2009 würdigte die Kunstwissenschafterin Katja Lenz das Schaffen des 1979 in Luzern geborenen Malers Giacomo Santiago Rogado. Zugleich gibt sie eine Einführung in die ausgestellten Arbeiten.

Die Ausstellung kann bis zum 14.6.2009 besucht werden. Weitere Infos befinden sich --> hier.
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Montag, März 09, 2009

kulturministerium.ch - Diffusionsförderung für freie Theaterproduktionen - eine Einleitung

Philippe Bischof und Rahel Leupin

Anlässlich der letzten Retraite in Romainmôtier des kulturministerium.ch sprachen die anwesenden Persönlichkeiten über die Möglichkeiten der Diffusionsförderung für freie Theaterproduktionen. Rahel Leupin, Rote Fabrik Zürich und Philippe Bischof, Südpol Luzern haben sich dem Thema besonders angenommen und im "Gesprächssalon" eine Einführung gegeben. Diese diente dann später als Gesprächsgrundlage

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Freitag, Februar 20, 2009

Heinrich Gartentor, das Vermieten eines Lagerraums und Herr Minder - ein Telefonprotokoll mit Einführung

3 Künstler und 2 LagerLampen 
Damian Jurt, Heinrich Gartentor und Delphine Reist

Watching Heinrich Gartentor
Die VerLagerung von Heinrich Gartentor durch Roger Levy

19. Februar 2009 - stadtgalerie (Loge) im Vorhof des progr. Bern

Damian Jurt, Kurator der Stadtgalerie (Loge) in Bern hat zu einer Frührung durch die aktuelle Ausstellung geladen. Mit dabei Heinrich Gartentor und Delphine Reist.

Grundsätzlich geht es um "Kunst und Kommerz", obwohl der Ausstellungstitel "Reine Vernunft" lautet. Aber die Vernunft fordert genau diesen Grenzgang.
Gartentor hat bei seiner neusten Arbeit den Ausstellungsraum unterteilt. Auf der einen Seite sehen wir die Arbeit von Delphine Reist, auf der anderen befindet sich ein Lagerraum, verschlossen. Dieser Raum soll kommerziell genutzt werden, in dem er als eben Lagerraum vermietet wird.

Gartentor vermittelt an diesem Abend Kunst und Kommerz. Er führt nicht durch 2 Welten, sondern zeigt sie auf, als Einheit.

Die Gelegenheit habe ich natürlich auch wahr genommen und mietete einen Quadratmeter Fläche, inkl. Höhe, die aber nicht bestimmt wurde. Anlässlich der "Führung" konnten die anwesenden Gäste das LagerGut beGutAchten. Aus dem globalen Lager habe ich eine Eigenproduktion zurück geholt, diese bearbeitet und lokal gelagert. Zu sehen war Heinrich Gartentor's Arbeit im Kunstpanorama Luzern aus dem Jahre 2006.

Und was war sonst noch los? Achja, es gab ein Telefonprotokoll, vorgetragen durch Gartentor und dieses war für mich das Highlight des Abends. So richtig aus dem Leben gegriffen, wie eben "Kunst und Kommerz", aus reiner Vernunft ist.




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Die Installation kann bis am 28. Februar 2009 besichtigt werden, alle Infos --> hier.

Montag, Februar 02, 2009

kulturministerium.ch - Das Kulturfoerderungs-Gespraech

Yves Fischer - Beat Mazenauer - Andrew Holland
Yves Fischer (BAK) - Beat Mazenauer - Andrew Holland (Pro Helvetia)

Ein Höhepunkt der Wintersession des kulturministerium.ch im Berner Schlachthaus Theater vom 1. Dezember 2008 sollte das Gespräch zwischen je einem Vertreter des Bundesamt für Kultur (Yves Fischer) und der Pro Helvetia (Andrew Holland) werden. Unter der Leitung von Beat Mazenauer versuchten die Zwei ihre Positionen darzulegen. Dabei ging nicht immer klar hervor, ob es nun um das Kulturförderungsgesetz oder um die Eigenpositionierung gegenüber dem "anderen" ging. Aber zweifelsfrei ein interessantes Gespräch, dass durchaus in 2, 3 Jahren nochmals angehört werden sollte. Ich bin gespannt, was und ob sich etwas verändert hat.

Sprache: deutsch
DateiGrösse: ca. 33MB; Format: MP3
Gesprächslänge: ca. 48 Minuten
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Alles zum kulturministerium.ch und den Sessionen --> hier.

Vorankündigung:

Kunst trifft Politik: Frühlingssession in Bern

Das kulturministerium.ch organisiert gemeinsam mit Suisseculture die Veranstaltung «Kunst trifft Politik». Ab 20 Uhr treffen am 16. März 2009 unter der Schlachthauskuppel in Bern Politiker auf Künstler und diskutieren über das noch immer aktuelle Kulturförderungsgesetz. Das Kulturförderungsgesetz soll noch im März im Nationalrat beraten werden.

Mit dabei sind: Pedro Lenz, Krautproduktion und Quantensprung.


Mittwoch, Januar 07, 2009

ARCHOFF - Ein Gespraech mit Bruno Zeltner

Archoff - Bruno Zeltner 1

Archoff - Bruno Zeltner 2

Archoff - Bruno Zeltner 3

Wilfried von Gunten hat mit dem Architektur Forum Thun in seinem Projektraum für zeitgenössische Kunst ein neues Projekt initiiert. Thuner Architekten sollen Kunst präsentieren. Dabei wurde nicht an Pläne oder Modelle gedacht, sondern an künstlerische Kreativität im Sinne von bildender Kunst.

Am 10. Dezember 2008 wurde die erste Arbeit gezeigt und damit die Reihe eröffnet. Zum Start zeigte Bruno Zeltner von Rychener Zeltner Architekten AG eine Installation mit der Bezeichnung "Momentraum".

Im anschliessenden Gespräch nimmt von Gunten Stellung zur Idee und wir setzen uns mit dem Thema auseinander. Bruno Zeltner bezieht Position zur heutigen Entwicklung in der Architektur, aber auch zu "Kunst am Bau".





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Format: MP3 - Gesprächslänge: ca. 22:40 Minuten - Dateigrösse: 15.6 MB

Alles zur OFF im kulturTV --> hier